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hobby-funk.net > Technik > Selbstbauantenne Hybridquad
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Wer schon einmal Reichweitenversuche mit häuslichen Funkanwendungen, wie z.B. schnurlosen Telefonen gemacht hat, weiß wie gering die Reichweite dieser Geräte im Vergleich zum Hobbyfunk ist. Dies ist beabsichtigt und liegt neben der geringen Sendeleistung dieser Funkanwendungen auch an den oft minderwertigen Antennen. Während sich an der Sendeleistung nur selten etwas ändern läßt, ist die Konstruktion einer besseren Antenne für diese recht kurzen Wellen sehr einfach. Eine sehr einfach Antenne mit dennoch guter Richtwirkung ist die Hybridquad. Das Bild rechts zeigt drei Ausführungen für 2.4 GHz (Video, WLAN, Bluetooth), 900 MHz (CT, CT+, GSM) und 1.8 GHz (DECT, GSM) von links nach rechts. Die Abmessungen sind wie bei jeder Antenne von der verwendeten Wellenlänge abhängig. Prinzipiell funktioniert dieser Antennentyp natürlich für jede Frequenz. Bei längeren Wellen als 70cm werden die Antennen jedoch unhandlich groß, so daß man hier zu anderen Antennenformen greifen würde.
Die Hybridquad zeichnet sich durch eine hervorragende Richtwirkung und sehr einfachen Aufbau aus. Zudem ist der Materialaufwand sehr gering und die Abmessungen sind relativ unkritisch. Gerade für Antennenbaueinsteiger ist diese Antenne also optimal. Was braucht man zum Bau einer solchen Antenne?
Nun kann man bereits das Koaxkabel mit der Antennenschleife verlöten. Dazu isoliert man Seele und Masse des Kabels ca. 1 cm ab und verlötet sie wie rechts gezeigt mit der Antenne. Eine Seite des Koaxkabels kommt dabei an die Stelle an der Anfang und Ende des Kupferdrahtes verlötet wurden. Die andere Seite wird an der Biegung direkt gegenüber angelötet. Die beiden Anschlüsse dürfen sich in der Mitte natprlich nicht berühren, was man am bessten durch vorsichtiges aufbiegen der Schleife um wenige Millimeter erreicht. Da die Antenne symmetrisch ist, spielt es keine Rolle wie rum das Kabel angelötet wird. Wer mag, kann das Kabel auch noch wie im Bild gezeigt mit einer Plastikkonstruktion sichern.
Schließlich kürzt man das Antennenkabel entsprechend und schließt es an den 50 Ohm Senderausgang an. Gerade bei diesen hohen Frequenzen sollte das Kabel so kurz wie möglich sein. Man sollte die Antenne direkt an das Gerät montieren und nicht mehr als 30 cm Kabel verwenden.
Eigentlich gibt es nur zwei Abmessungen, die bei dieser Antenne beachtet werden müßen: Die Kantenlänge der Quadrate und der Abstand des Schleife zum Reflektor. Die Kantenlänge ergibt sich einem Viertel der Wellenlänge mal Verkürzungsfaktor. Der Abstand zum Reflektor sollte nur knapp mehr als die Hälfte der Kantenlänge betragen. Wenige Millimeter sind nicht kritisch, da die Antenne sehr breitbandig ist. Folgende Tabelle gibt gute Anhaltspunkte:
Wie wird die Antenne ausgerichtet? Welche weiteren Verbesserungen gibt es? Weiter>>
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