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hobby-funk.net > Technik > Selbstbauantenne Hybridquad
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Wichtig für gute Signalqualität ist, daß beide Antennen aufeinander ausgerichtet sind und in der gleichen Polarisationsebene arbeiten. Während man bei langen Strahlern und Yagi-Antennen die Polarisation bereits an der Ausrichtung der Metallstäbe erkennen kann, muß man es sich bei der Hybridquad merken: Ist die Antennenschleife eine "liegende Acht", so arbeitet die Antenne vertikal. Ist es eine "stehende Acht", so arbeitet sie horizontal. Die Ausrichtung der Antennen aufeinander ist sehr einfach. Natürlich strahlen die Antennen weg vom Reflektor in Richtung der Antennenschleife. Bei vertikal polarisierter Antenne (also "liegender Acht") ergibt sich ungefähr folgendes Strahlungsdiagramm:
Dieses Diagramm zeigt, daß die Antenne horizontal stärker bündelt als vertikal. Wer also nur eine Station erreichen und andere nicht stören will, wird die Antenne vorwiegend vertikal (als "liegende Acht") betreiben. Wer mehrere Stationen erreichen möchte, die nicht alle in der selben Richtung liegen, wir die Antenne eher horizontal (als "stehende Acht") betreiben. Die Antennen aller teilnehmenden Funkstationen müßen natürlich die gleiche Polarisation verwenden, da es sonst zu starken Verlusten kommt. Wer eine stärkere Richtwirkung braucht, kann diese Antennenform selbstverständlich auch "stocken". Damit steigt allerdings der Arbeits- und Materialaufwand erheblich, so daß Anfänger am bessten mit der einfachen Hybridquadantenne beraten sind.
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