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hobby-funk.net > Technik > Magnetische Antenne für 11m (CB-Funk)

Datenfunk





Magnetische Antenne für das 11m Band

Von Marco Brandt

Redakteur





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Selbstbau ist kein Problem

Natürlich könnte man eine solche Antenne fertig kaufen, aber Eigenbau macht viel mehr Spass und schont zudem noch den Geldbeutel. Wer dennoch die Profiversion, wetterfest, mit Fernabstimmung, 7-30 MHz, möchte, wird bei Wimo fündig. Sie kostet allerdings 700 Euro!

Im Eigenbau ist man schon mit weit weniger als einem Zehntel dieses Preises dabei. Deswegen veröffentlichen wir im Folgenden eine gute Bauanleitung von Dirk Unverzagt:

"Der Umfang muss kleiner sein als Lambda/4 der höchsten Betriebsfrequenz (1/4 Lambda von 11m ist 11m/4 = 2,75m). Der Durchmesser ist demnach 2,75m / 3,14 = 0.87m.

Also brauchen wir einen Ring aus Kupferrohr mit einem Durchmesser von 87cm. Dazu nehmen wir Kupferrohr mit 18mm Durchmesser und einer Länge von 3m und biegen einen Ring. Es ist ratsam das Rohr an einem Ende im Schraubstock zusammen zu drücken und das Rohr dan mit Sand zu füllen. Ist das Rohr gefüllt, das zweite Ende ebenfalls zusammendrücken. Rohr von der Rolle eignet sich wesentlich besser als Stangenmaterial, da es schon vorgebogen ist.

Durch das Füllen mit Sand knickt uns das Rohr nicht mehr ein und es sieht dann nicht so hässlich aus.
Nach dem Biegen sägen wir beide Enden ab so das wir eine Länge von 2,75m erhalten. In den nun offenen Enden stecken wir ein Kunststoffrohr oder Kunststoffvollstück, die Länge muss so lang sein, dass wir daran eine Kunststoffplatte befestigen können, auf der unser Drehkondensator befestigt wird.
Der Drehkondensator besteht aus zwei Plattenpacketen die sich ineinander drehen lassen, aber nicht berühren dürfen, also hat er auch nur zwei Anschlüsse. Diese Anschlüsse verbinden wir mit den Enden des Kupferringes. Dazu nehmen wir Kupferdraht. An der gegenüberliegenden Seite des Ringes schrauben wir ebenfalls eine Kunststoffplatte. Mit zwei Schellen o.ä. befestigen wir nun ein Standrohr aus Kunststoff an den beiden Kunsttoffplatten (Mamas Besenstiel tuts auch hi). Ein Ende des Standrohres bekommt einen großen Fuss.

Nun befestigen wir eine PL-Buchse mit einen Winkel an der unteren , also dem Kondensator gegenüberliegenden, Kunststoffplatte so dass der innen Stift nach oben zeigt. Als nächstes brauchen wir nun einen Ring aus Kupferdraht dazu nehmen wir dickes Erdungskabel (dieses GRÜN GELBE) und biegen einen Ring der ein 5tel kleiner ist als unser grosser Ring (17,4 cm).

Ein Ende Schrauben wir an ein Befestigungsloch der PL-Buchse und das andere Ende löten wir an den Mittelstift der PL-Buchse."

Der Einkoppelring sollte immer auf der gegenüberliegenden Seite des Kondensators sein. Ob das oben oder unten ist, spielt dabei keine Rolle und hängt von den persönlichen Vorlieben und mechanischen Gegebenheiten ab. Besonders wichtig sind gute Verbindungen. Das flachgeklopfte Kupferrohr sollte deswegen mit dem Kondensator verlötet und zusätzlich fest verschraubt werden. Extrem wichtig ist auch die Hochspannungsfestigkeit des Kondensators, denn Funkenüberschläge beim Senden stören garantiert jeden Fernseher!

Genauere Hinweise und Dimensionierungen sind der folgenden Bauskizze zu entnehmen:

 

(Bitte zum Vergrößern auf das Bild klicken!)

 

Fazit

Magnetische Antennen sind gut. Hochantennen sind besser! Das ist ganz klar. Aber wer keinen Platz für eine Hochantenne hat, oder neben dem Sprechfunk über Hochantenne auch noch Packet-Radio betreiben möchte, ist mit einer magnetischen Antenne garnicht schlecht bedient. Man sagt diesem Antennentyp nach, daß er relativ unempfindlich gegenüber Gegenstände in seiner Nähe ist. So kann man die Antenne durchaus "indoor" vor dem Fenster platzieren. Legt man den Ring um, so hat man einen horizontalen Rundstrahler. Stellt man ihn auf, so strahlt er in zwei Richtungen, senkrecht zu seiner Öffnung. Da gleiche Polarisation sehr wichtig ist, wird man ihn im CB-Betrieb wohl meisstens stehend betreiben, zumal das auch das Ausblenden von Störungen ermöglicht.

Im praktischen Test jedenfalls konnte die Antenne überzeugen. Wunder vollbringt allerdings keine Antenne.


 

Weiterführende Links:

  • Funklab: MagLoop Antennen (ink. Berechnungssoftware)
  • Helmut Bensch: Magnetische Antenne u.a. für das 11m Band (Bezug)

     



     



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