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hobby-funk.net > Vereine > Funkstaffel für sicherheitstechnische
Aufgaben
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Eigentlich ist Hobbyfunk als Freizeitbeschäftigung gedacht: Sprechen und Daten gebührenfrei übertragen und dabei eine Menge Spass haben. Der Hobbyfunk kann jedoch auch professionell eingesetzt werden und somit z.B. die eigene Vereinskasse nicht unerheblich füllen. Die beteiligten Personen können dabei auch der Öffentlichkeit die Nützlichkeit des Jedermannsfunks präsentieren. Ein Verein, der eine eigene Funkstaffel für sicherheitstechnische Aufgaben betreibt, ist der CB-Funkclub Breisgau (CBFCB). Der Vorsitzende des Vereins, Georg Kovacs, gab einige sehr hilfreiche Tipps für mögliche Interessenten. Mögliche Einsatzgebiete der Funkstaffel sind Parkplatzmanagement, Zugangskontrolle und Absperrung von sicherheitsrelevanten Bereichen auf Veranstaltungen wie Fastnachtsumzügen oder Open-Air Konzerten. Auch die Wertungs- und Punktedurchgabe bei Wettbewerben wie Marathonläufen, Reittournieren oder Motorsport-Veranstaltungen sind ein häufiger Einsatzbereich.
Die Funkstaffel kann dabei von anderen Vereinen angefordert werden. Diese sind oft sehr froh, kostengünstig die amtlichen Sicherheitsauflagen erfüllen zu können. So macht die Funkstaffel viele Veranstaltungen überhaupt erst möglich. Bei grossen Veranstaltungen wird nämlich vorgeschrieben, wie viele Einsatzkräfte, Rettungswagen und Ordnungskräfte zur Kontrolle von Absperrungen bereitgestellt werden müssen. Eine Funkstaffel als Quelle für relativ günstige Ordungskräfte ist daher meist überall willkommen. Die Aufwandsvergütung geht dabei in die Vereinskasse. Denn nur in einer grösseren Gemeinschaft lässt sich eine solche Funkstaffel dauerhaft betreiben. Eine finanzielle Entschädigung der einzelnen Beteiligten liegt dabei dann im Ermessen des Vereins.
Selbstverständlich
müssen alle Mitglieder der Funkstaffel auch ausgebildet werden. Dies
ist zwar nicht gesetztlich vorgeschrieben, aber mitunter durchaus notwendig.
Hierzu empfiehlt es sich, einen Informationsabend zusammen mit der Polizei
durchzuführen. Am bessten macht man persönlich auf der zuständigen
Dienststelle einen Termin dafür aus. Jede Polizeidirektion hat für
solche Veranstaltungen geschulte Beamte, die z.B. auch Verkehrserziehung
in Schulen durchführen. Man kann um die Erklärung folgender
Fragen bitten: "Was kann ein CB-Funker tun, wenn er Zeuge eines Unfalls
wird? Was darf er tun, was sollte er tun? Was darf er tun, wenn er im
Auftrag eines Veranstalters neben einem Sperrschild steht?" Gegenüber
der Polizei sollte man dabei eindeutig von einer Informationsveranstaltung
reden, nicht von einer Schulung, da man sonst darauf hingewiesen wird,
daß die Gegenüber den eingeladenen Vereinsmitgliedern kann man aber durchaus von einer Schulung sprechen. Somit werden sich, bei öffentlicher Ankündigung, sicherlich auch ein paar Gäste dafür interessieren. Dabei sollte man sicherstellen, daß die Teilnehmerzahl wenigstens im zweistelligen Bereich liegt, damit der Beamte, der den Vortrag hält, nicht enttäuscht ist. Solche Infoveranstaltungen kann man bei gegebenem Interesse durchaus jährlich wiederholen, das schafft ein gutes Ansehen bei der Polizei und auch bei der Öffentlichkeit. Gegenüber den Veranstaltern, die ja die Aufträge zu Absicherungen geben müssen, kann man dann von geschultem Personal sprechen. Das hebt auch das Selbstwertgefühl und damit die Motivation der Clubmitglieder. Diese Informationsabende sollten natürlich per kurzer Pressemitteilung der Regionalzeitung bekanntegegeben werden. Auch ein Hinweis auf der Vereinshomepage sollte nicht fehlen.
Was
braucht man an Material? Was dürfen die Streckenposten, was nicht?
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