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Vereine und Verbände





Funkstaffel für sicherheitstechnische Aufgaben

Von Marco Brandt

Infos mit freundlicher Unterstützung des CB-Funkclubs Breisgau





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MHE-TNC
Hobbyfunk - im Profi-Einsatz

Eigentlich ist Hobbyfunk als Freizeitbeschäftigung gedacht: Sprechen und Daten gebührenfrei übertragen und dabei eine Menge Spass haben.

Der Hobbyfunk kann jedoch auch professionell eingesetzt werden und somit z.B. die eigene Vereinskasse nicht unerheblich füllen. Die beteiligten Personen können dabei auch der Öffentlichkeit die Nützlichkeit des Jedermannsfunks präsentieren.

Ein Verein, der eine eigene Funkstaffel für sicherheitstechnische Aufgaben betreibt, ist der CB-Funkclub Breisgau (CBFCB). Der Vorsitzende des Vereins, Georg Kovacs, gab einige sehr hilfreiche Tipps für mögliche Interessenten. Mögliche Einsatzgebiete der Funkstaffel sind Parkplatzmanagement, Zugangskontrolle und Absperrung von sicherheitsrelevanten Bereichen auf Veranstaltungen wie Fastnachtsumzügen oder Open-Air Konzerten. Auch die Wertungs- und Punktedurchgabe bei Wettbewerben wie Marathonläufen, Reittournieren oder Motorsport-Veranstaltungen sind ein häufiger Einsatzbereich.

Geld verdienen durch Funkabsicherung

Die Funkstaffel kann dabei von anderen Vereinen angefordert werden. Diese sind oft sehr froh, kostengünstig die amtlichen Sicherheitsauflagen erfüllen zu können. So macht die Funkstaffel viele Veranstaltungen überhaupt erst möglich. Bei grossen Veranstaltungen wird nämlich vorgeschrieben, wie viele Einsatzkräfte, Rettungswagen und Ordnungskräfte zur Kontrolle von Absperrungen bereitgestellt werden müssen. Eine Funkstaffel als Quelle für relativ günstige Ordungskräfte ist daher meist überall willkommen. Die Aufwandsvergütung geht dabei in die Vereinskasse. Denn nur in einer grösseren Gemeinschaft lässt sich eine solche Funkstaffel dauerhaft betreiben. Eine finanzielle Entschädigung der einzelnen Beteiligten liegt dabei dann im Ermessen des Vereins.

Funkstaffel aufbauen - Was braucht man?


Zunächst einmal braucht man natürlich zuverlässige Leute, die in der Funkstaffel mitarbeiten wollen.
Dabei ist zu bedenken, daß einige Leute an einem bestimmten Tag z.B. aus beruflichen Gründen nicht mithelfen können. Deswegen sollte man mit der Anzahl der Helfer auf der "sicheren Seite" sein. Auch Jugendliche können mitmachen und sind meist auch sehr motiviert bei der Sache. Sie können natürlich nur für Aufgaben eingeteilt werden die ihrer Altersgruppe entsprechen; Ordnungsposten an Strassensperren sollten aus erwachsenen Personen bestehen.

Selbstverständlich müssen alle Mitglieder der Funkstaffel auch ausgebildet werden. Dies ist zwar nicht gesetztlich vorgeschrieben, aber mitunter durchaus notwendig. Hierzu empfiehlt es sich, einen Informationsabend zusammen mit der Polizei durchzuführen. Am bessten macht man persönlich auf der zuständigen Dienststelle einen Termin dafür aus. Jede Polizeidirektion hat für solche Veranstaltungen geschulte Beamte, die z.B. auch Verkehrserziehung in Schulen durchführen. Man kann um die Erklärung folgender Fragen bitten: "Was kann ein CB-Funker tun, wenn er Zeuge eines Unfalls wird? Was darf er tun, was sollte er tun? Was darf er tun, wenn er im Auftrag eines Veranstalters neben einem Sperrschild steht?" Gegenüber der Polizei sollte man dabei eindeutig von einer Informationsveranstaltung reden, nicht von einer Schulung, da man sonst darauf hingewiesen wird, daß die Polizei keine Schulungen durchführt.

Gegenüber den eingeladenen Vereinsmitgliedern kann man aber durchaus von einer Schulung sprechen. Somit werden sich, bei öffentlicher Ankündigung, sicherlich auch ein paar Gäste dafür interessieren. Dabei sollte man sicherstellen, daß die Teilnehmerzahl wenigstens im zweistelligen Bereich liegt, damit der Beamte, der den Vortrag hält, nicht enttäuscht ist. Solche Infoveranstaltungen kann man bei gegebenem Interesse durchaus jährlich wiederholen, das schafft ein gutes Ansehen bei der Polizei und auch bei der Öffentlichkeit. Gegenüber den Veranstaltern, die ja die Aufträge zu Absicherungen geben müssen, kann man dann von geschultem Personal sprechen. Das hebt auch das Selbstwertgefühl und damit die Motivation der Clubmitglieder.

Diese Informationsabende sollten natürlich per kurzer Pressemitteilung der Regionalzeitung bekanntegegeben werden. Auch ein Hinweis auf der Vereinshomepage sollte nicht fehlen.

 

Was braucht man an Material? Was dürfen die Streckenposten, was nicht? Weiter>>