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hobby-funk.net > Vereine > Funkstaffel für sicherheitstechnische
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Die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände einer Funkstaffel sind natürlich die Funkgeräte. Ob CB-Funk, Freenet oder PMR eingesetzt wird, hängt letztendlich von den Anforderungen des aktuellen Einsatzes ab. Die Funkgeräte sollten sich allerdings nicht im Vereinsbesitz befinden, sondern Privateigentum der Helfer sein. Nicht nur, daß auf diese Weise der Ein- und Ausbau in die KFZ vermieden wird, sondern es ist auch immer sichergestellt, daß die Funkanlage sich in optimalem Zustand befindet. Jeder Funker hält schließlich sein eigenes Gerät immer auf aktuellstem Stand. Allerdings sollte auf sinnloses Zubehör wie Echomikrofone etc. verzichtet werden. Eine gute Funkanlage ist wichtiger. Weiterhin werden Geräte, die Eigentum des Vereins sind, meist nicht allzu gut behandelt, so daß Privatgeräte letztendlich billiger und zuverlässiger für den Verein sind.
Sonstige Materialien (rote Armbinden, rote Fahnen, Warnwesten) sollte grundsätzlich der Veranstalter zur Verfügung stellen. Sinnvoll ist auch eine Art "Uniform" für alle Mitglieder der Funkstaffel, so daß sie schon von weitem eindeutig zu erkennen sind. Da eine Uniform in der Bevölkerung meist mit militärischen Gruppen assoziiert wird, sollte man es damit nicht übertreiben. Der Camouflage-Anzug sollte also daheim bleiben. Sinnvoll ist dagegen ein einheitliches Hemd mit Clubabzeichen am Ärmel. Obwohl prinzipiell alles über Funk geregelt werden kann, sollte auch ein Handy für jeden Streckenposten nicht fehlen. Dieses stammt selbstverständlich auch aus dem Privatbesitz der Helfer. Im Idealfall wird es nie gebraucht, kann aber bei echten Notfällen schnell eine sichere Verbindung zur Notrufzentrale herstellen.
Grundsätzlich gilt, daß sie andere Verkehrsteilnehmer nicht hindern können, in die abgesperrte Strecke zu fahren, da sie ja keine Polizeigewalt besitzen. Sie dürfen aber die Autofahrer durchaus darauf hinweisen, daß sie das Kennzeichen notieren und umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten werden. Selbst die rücksichtslosesten Autofahrer wissen dann, daß sie mit einem Bußgeld zu rechnen haben und werden wahrscheinlich ihr Vorhaben nochmals überdenken. Bei solch einer Veranstaltung sind die CB-Funker ja ohnehin nur zur Unterstützung anwesend; ganz kann nicht auf Einsatzkräfte der Polizei verzichtet werden. Der Veranstalter sollte bereits bei den Einladungen und Ankündigungen darauf hinweisen, daß die Veranstaltung von einer Funkstaffel abgesichert wird, und daß den Anordnungen derer Mitglieder Folge zu leisten ist.
Natürlich ist es nicht einfach eine Funkstaffel aus dem Nichts zu zaubern. Bevor man sich bei den Veranstaltern einen guten Namen gemacht hat, ist es auch schwer an Aufträge zu kommen. Beziehungen zu anderen Vereinen können hierbei Wunder bewirken. Potentielle Kunden sind z.B. Radsportvereine, Reitställe und Triathlonvereine. Um Erfahrungen zu sammeln, aber auch um in Kontakt mit Auftraggebern zu kommen, empfiehlt es sich, einen Verein in der Nähe zu finden, der Absicherungen macht, und dort zwei- bis dreimal mitzumachen. Am Anfang sollte man nicht mehr als 100 Euro für 5-10 Mann im fünfstündigen Einsatz verlangen. Wenn man an Ansehen gewonnen hat und die veranstaltenden Vereine auf die Funkstaffel angewiesen sind, kann man den Betrag schrittweise erhöhen.
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