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CB-Funk in der Schule

Von Marco Brandt / Heinz-Jürgen Köhler

Infos mit freundlicher Unterstützung der CB-Funk AG Barsinghausen





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MHE-TNC
Unterricht im Funken

In der Schule sollte man etwas fürs Leben lernen. Warum nicht also auch, wie man mit Freunden und Bekannten kostenlos sprechen und Daten austauschen kann, ohne ein Vermögen für das Handy auszugeben? Den Schülern macht das nicht nur Spass, sie können bei gesteigertem Interesse auch einen leichten Einstieg in die Welt der Physik und Technik finden. Aber nicht jeder muß gleich mit dem Ziel Funkamateur oder Ingenieur zu werden, teilnehmen. Das Herumbasteln mit Funktechnik und Antennen macht Spaß und ist deutlich kreativer als Fernsehen oder Videospiele. Als Nebeneffekt kann man kostenlos mit seinen Freunden funken oder gar neue Freunde über Funk kennenlernen.

Funker, die sich bereits mit ihrem Hobby auskennen finden meist viel Spaß daran, der Jugend dieses (fast schon vergessene) Hobby näherzubringen. Neue Stimmen auf dem Band beleben den Hobbyfunk und geben neue Impulse. Hobbyfunk in der Schule hat für alle Beteiligten positive Auswirkungen.

Eine AG wird gegründet

Als Zielgruppe einer Funk-AG kommen eigentlich alle Schüler ab ungefähr der 7. Jahrgangstufe in Betracht, obwohl natürlich prinzipiell auch jüngere teilnehmen könnten. Das hängt natürlich auch von der unterrichtenden Person und der Schule ab. Was ist nun der erste Schritt?

Schüler, die sich für eine solche AG interessieren, müssen natürlich erstmal einen erfahrenen Ansprechpartner finden. Wer als Schüler bereits funkt, hat es wohl einfacher, da er bereits Kontakte zu örtlichen Funkclubs oder Einzelpersonen hat. Auch bei Funkamateuren stösst alles rund um Ausbildung meist auf offene Ohren, da diese erhebliche Nachwuchssorgen haben.

Der häufigste Fall jedoch ist, daß die Schüler noch nichts vom Funkhobby wissen und ein engagierter Funker den ersten Schritt machen und an die Schule herantreten muß. Dazu gilt es zunächst einmal den richtigen Ansprechpartner zu finden. Meist ist eine Lehrkraft mit der Organisation verschiedener AGs beauftragt. Auskünfte kann z.B. das Sekrtariat der Schule geben. Hat man selbst oder ein Funkkollege Kinder, die diese Schule besuchen, so erleichtert das den Einstieg erheblich.

Mit der zuständigen Lehrkraft sollte man dann persönlich sprechen und einen Termin für ein Informationsgespräch vereinbaren, bei dem evtl. auch eine Vorführung erfolgen kann. Weiterhin schadet es nicht, schriftliches Infomaterial griffbereit zu haben, in dem über die vielfältigen Möglichkeiten des Hobbyfunks berichtet wird. Diese kann man bei der CB-Funk AG Barsinghausen bekommen oder auch beim DARC. Man sollte zeigen, welche Themengebiete und auch Unterrichtsfächer durch das Thema Hobbyfunk berührt werden. Neben Physik und Technik können das auch Fremdsprachen sein, Informatik, oder handwerkliche Fächer (Antennenbau). Natürlich kann man unmöglich alles mit den Schülern durchnehmen, weswegen man die Themen mit der betreuenden Lehrkraft absprechen sollte. Auf jeden Fall auf den Plan gehören natürlich die praktischen Kerngebiete, sprich das Funken ansich.

Ist die Lehrkraft überzeugt, so wird höchstwahrscheinlich die AG ausgeschrieben und man wartet auf die Anmeldung der teilnehmenden Schüler. Eine aussagekräftige, verlockende Beschreibung wirkt Wunder.

Wenn es losgeht...

Die Teilnehmerzahl sollte sinnvoll begrenzt sein. Auch wenn man gerne alle Schüler aufnehmen möchte, so bringt es nichts, wenn sich 30 Kindern um wenige Funkgeräte prügeln. Die Anzahl der Teilnehmer hängt natürlich auch von der verfügbaren Technik, den Betreuern und dem Alter der Schüler ab. Weiterhin sollte man vorher einen ungefähren Zeitplan erstellen. Die verfügbare Zeit ist meist kürzer als es zunächst scheint, denn es gibt viele Klassenfahrten, Feiertage etc. Nach der verfügbaren Zeit muß dann geplant werden, was gezeigt werden soll. Man kann unmöglich die ganze Palette an Möglichkeiten des Hobbyfunks vorstellen. Es soll ja auch zunächst einmal nur Motivation und Interesse vermittelt werden. Den Rest lernen die Schüler in Privatinitiative oder evtl. einer Fortgeschrittenen-AG.

Aus Erfahrung kann man sagen, daß 50% der Zeit für Theorie genug sind, die Schüler verlieren sonst die Lust. So sollte jeden Tag auf den theoretischen Teil auch ein praktischer folgen, bei dem gelötet, gemessen, aufgebaut und selbstverständlich auch gefunkt werden darf. Sind keine Gesprächspartner auf Band zu finden, so können die Schüler z.B. mit Handfunkgeräten im (Schul-)Gelände üben. Dies setzt natürlich eine gewisse Anzahl an vorhandenen Geräten voraus. Aufgrund der Wirtschaftslage geben sich Sponsoren eher zurückhaltend. Die bessten Erfahrungen wurden mit der Firma Alan gemacht. Dennoch sollte man Firmen und vor allem örtliche Funkhändler anschreiben. Es brauchen ja nicht die neuesten Modelle zu sein. Ein Hinweis, einen Katalog mitzusenden, da man den Schülern eine Bezugsquelle für Funkgeräte nennen will, kann Wunder wirken. Auch ein persönliches Gespräch mit dem örtlichen Funkhändler ist zu empfehlen.


Wie sieht nun der Unterricht aus? Weiter>>